Förderung wird erweitert und verlängert

Update Corona-Hilfen

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Aufgrund der dynamischen Entwicklung in der Corona-Krise werden die Förderprogramme nahezu täglich aktualisiert. Oberstes Ziel ist die wirtschaftliche Sicherung von Unternehmen und Selbstständigen. Die Überbrückungshilfe III wurde erweitert und aufgestockt. Antragsberechtigt sind jetzt auch große Unternehmen. Auch neue Härtefallhilfen wurden beschlossen. Außerdem bietet die KfW weitere Zusatzprogramme an.   

Überbrückungshilfe III verbessert

Die Überbrückungshilfe III ist das zentrale Förderprogramm für Unternehmen mit Corona-bedingten Umsatzrückgängen. Sie läuft bis zum 30.06.2021. Antragsberechtigt sind Unternehmen, die in einem Monat einen Corona-bedingten Umsatzeinbruch von mindestens 30 % im Vergleich zum Referenzmonat im Jahr 2019 erlitten haben. Die Überbrückungshilfe III wurde in den vergangenen Wochen in mehreren Punkten verbessert:

  • Seit dem 3. März 2021 können auch große und vom Lockdown betroffene Unternehmen die Überbrückungshilfe III beantragen. Die Umsatzhöchstgrenze von 750 Millionen Euro Umsatz wurde aufgehoben.
  • Bei einem Umsatzrückgang von mehr als 70 % werden nun 100 % der förderfähigen Fixkosten erstattet.
  • Die staatliche Förderung beträgt bis Ende Juni 2021 monatlich bis zu 1,5 Millionen Euro. Verbundene Unternehmen können pro Monat bis zu 3 Millionen Euro Förderung erhalten. Die maximale Obergrenze liegt bei 12 Millionen Euro.  
  • Für Unternehmen, die aufgrund einer speziellen Fallkonstellation keinen Zugang zur Überbrückungshilfe III erhalten, hat die Bundesregierung einen neuen Härtefallfonds eingerichtet. Der Förderzeitraum ist vom 1. März bis 30. Juni 2021. Die Einzelförderung beträgt maximal 100.000 Euro.   
  • Weitere Verbesserungen wie erweiterte Sonderabschreibungsmöglichkeiten für Saisonware und verderbliche Waren und weitere Hilfen für die Veranstaltungs- und Reisebranche wurden verabschiedet.

Neuer Eigenkapitalzuschuss

Zusätzlich zur Überbrückungshilfe III erhalten Unternehmen neuerdings auch einen die Substanz stärkenden Eigenkapitalzuschuss, wenn sie im Förderzeitraum 01.11.2020 bis zum 30.06.2021 in mindestens drei Monaten einen Umsatzrückgang von 50 % oder mehr zu verzeichnen haben. Der Zuschuss ist gestaffelt und beträgt zwischen 25 % und 40 % der förderfähigen Fixkosten.  

KfW-Sonderprogramm verbessert

Aufgrund der angespannten wirtschaftlichen Lage im Zuge der Corona-Pandemie wurden die KfW-Hilfsprogramme noch einmal verbessert und bis zum 31.12.2021 verlängert.  
Der KfW-Schnellkredit unterstützt seit dem 01.04.2021 die Unternehmen mit deutlich höheren Beträgen. Je nach Unternehmensgröße und Anzahl der Beschäftigten beträgt die Förderung

  • für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten 1,8 Mio. Euro (bisher 800.000 Euro)
  • für Unternehmen mit 10 bis 50 Beschäftigten 1,125 Mio. Euro (bisher 500.000 Euro)
  • für Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten 675.000 Euro (bisher 300.000 Euro)

Für den KfW-Unternehmerkredit und den ERP-Gründerkredit mit einer Laufzeit von mehr als sechs Jahren wurde die Förderung auf 1,8 Mio. Euro (vormals 800.000 Euro) erhöht.

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