Werbebriefe in der Corona-Krise

Antizyklische Werbung

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Völlig neue Kunden zu gewinnen ist im Moment in den meisten Branchen schwierig. Daher verzichten viele Unternehmen derzeit auf Werbung. Wer hingegen der Konkurrenz einen Schritt voraus sein möchte, kann jetzt mit antizyklischer Werbung auf seine Produkte und Dienstleistungen aufmerksam machen.

Klassische Mailings könnten jetzt auch in Ihrer Branche erfolgreich sein. Die meisten Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer gehen regelmäßig in ihr Büro und lesen ihre Post, die in der Corona-Krise reduziert sein dürfte. Ein hochwertiges Anschreiben mit einer persönlichen Ansprache und einem Angebot, das gerade jetzt in der Krise nachgefragt wird, fällt auf. Sie agieren also antizyklisch.

Das macht ein gutes Mailing aus

Richtige Adressen sind das A und O. Sofern Sie keinen eigenen Datenbestand haben, können Sie Adressen von Ihren Zielkunden bei Adresshändlern kaufen oder über Adress-Crawler-Dienstleister aus Websites ziehen lassen.

Alle Werbemittel, egal ob Werbebrief, Antwortkarte und Website müssen passend zum Produkt und zur Zielgruppe professionell gestaltet und getextet sein. Wer hochwertige Produkte wie z. B. Schmuck anbietet, sollte seine Kunden persönlich ansprechen und qualitative und haptische Werbematerialien auswählen. Für Kunden eines Fahrradgeschäfts kann eine originell gemachte Postkarte sinnvoll sein. Für die Ansprache von Kunden im Rahmen von Rabattaktionen bieten sich sogenannten „Selfmailer“ an. Das sind Mailings, die in Bezug auf das Format und das Gewicht so verarbeitet sind, dass sie portooptimiert versendet werden können.

Konzentrieren Sie sich auf ein Angebot und stellen Sie nicht gleich Ihre gesamte Produktpalette vor. Verzichten Sie auf Fachvokabular und verdeutlichen Sie klar den Nutzen Ihres Angebots. Zwei kurze Sätze sind besser als ein langer. Vermeiden Sie Nebensätze. Gerade in der aktuell unsicheren Zeit können Sie Bedenken z.B. mit einer Rückgabe-Garantie zerstreuen.   

Portokosten senken

Viele Unternehmen müssen derzeit sparen. Bei einem Mailing sind die Portokosten ein nicht zu unterschätzender Faktor, da diese oft höher sind als die Druckkosten. Los geht es bereits ab 28 Cent für eine Postkarte und ab 30 Cent für einen Werbebrief und Selfmailer bis zu einem Gewicht von 20g je Stück und einer Mindestauflage von 200 Exemplaren. Bei hohen Auflagen gibt es noch Rabatte. Viele Agenturen und Druckereien haben Rahmenverträge mit Postdienstleistern geschlossen, die sie an ihre Kunden weitergeben.

Print und Online verbinden

Wirksam sind auch Multikanalstrategien. Sie versenden Werbebriefe postalisch und bieten für weitere Informationen oder Buchungen eine spezielle Landingpage auf Ihrer Website mit einer Kauf- und Registrierungsmöglichkeit an.

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